Umzug Richtung Norden

January 13, 2016

Ende November bin ich angereist in Hückeswagen. Ich reiste mit dem öffentlichen Verkehr. Zuerst fuhr ich mit dem Zug nach Basel. Von Basel reiste ich mit dem Hochgeschwindigkeitszug ICE nach Köln. Von Köln aus nahm ich die Regionalbahn nach Marienheide, und danach fuhr ich noch mit dem Bus bis nach Hückeswagen. Als ich in Hückeswagen angekommen war, hatte ich mich mit dem Vermieter dgetroffen und er hat mir die Ferienwohnung gezeigt und mir die Schlüssel gegeben. Da ich sehr müde war von der Reise, ging ich am Abend früh schlafen.

 

Am nächsten Tag holte mich ein Mitarbeiter von der Firma ab. Mein erster Eindruck war, dass die Firma recht gross ist. In der Firma wurde ich zuerst den Mitarbeitern der Montage vorgestellt und danach erhielt ich die Schlüssel für meinen Werkzeugwagen. Danach konnte ich sofort anfangen zu arbeiten. Als erste Arbeit schraubte ich einen Sensorhalter zusammen. Später konnte ich eine Baugruppe zusammenbauen. In der Firma gibt es keine Mensa, also habe ich selber etwas zum Mittagessen besorgt. Ich hatte an diesem Tag belegte Brötchen dabei. Nach der Arbeit ging ich einkaufen. Es hatte eigentlich fast dieselben Produkte wie in der Schweiz auch darum fiel mir das Einkaufen nicht so schwer. Es hat mich sehr erstaunt wie günstig das Einkaufen war. In den nächsten Tagen durfte ich das Montieren der Pressen lernen. Zuerst war es recht kompliziert für mich die vielen Bauteile zu montieren, doch mit der Zeit lernte ich es. Ich wurde sehr freundlich und offen in das Team aufgenommen, was mich sehr gefreut hatte.

 

Am Donnerstag in dieser Woche beschloss ich nach der Arbeit in das Zentrum von Radevormwald zu gehen. Ich ging los und mithilfe von der Kartenapp auf meinem Handy fand ich das Zentrum. Dort kaufte ich mir ein Streckenabo für den Bus, um damit zur Arbeit fahren zu können. Am Wochenende erhielt ich Besuch und wir besuchten die nahgelegene Stadt Wuppertal. Dort gibt es die weltweit einzigartige Schwebebahn. Die Schwebebahn ist wie ein Zug, aber sie ist oben auf einer Schiene aufgehängt. Wir fuhren mit der Schwebebahn bis zur Endhaltestelle. Die Bahn fährt die meiste Zeit über dem Fluss, der durch die ganze Stadt fliesst. An manchen Stellen fährt sie auch direkt über der Strasse. Ich fand die Schwebebahn sehr interessant. Am Sonntag besuchten wir den Weihnachtsmarkt von Hückeswagen. Hückeswagen hat eine sehr schöne Altstadt. Die Häuser sind aussen und auf den Dächern mit Schieferschindeln bedeckt, wodurch alle Häuser schwarz sind.

 

Am Montag lernte ich eine Baugruppe für die Presse zu montieren. Die Baugruppe war ein Schiebeschlitten. Die Funktion dieses Schiebeschlittenens ist: Herunter zu fahren und so den Stecker aufpressen. Die Montage des Schlittens war sehr interessant, da sie viele feine Bauteile beinhaltet und auch Kugellager. Etwas später in dieser Woche lernte ich noch die Wellen für die Presse zu Montieren. Dazu musste ich auf jedes Ende der Welle je ein Kugellager aufpressen. Danach musste ich die Lager noch fetten. Nun konnte ich neben dem Montieren der gesamten Presse auch alle Baugruppen montieren.

 

Mitte Dezember fand das Weihnachtsessen in der Firma statt. Für das Weihnachtsessen haben die Mitarbeiter die Ausstellungshalle geräumt. Es wurden dort ein Glühweinstand, eine Bühne, eine Bahn für das Eistockschiessen und Tische aufgestellt. Die ganze Halle war festlich geschmückt. Im Verlauf des Abends gab es auf der Bühne einen Auftritt von einem Bauchredner und danach Livemusik. Das Abendessen konnte man sich beim Buffet zusammenstellen. Es war ein schöner Abend und ich war überrascht wie professionell und aufwändig das Ganze war. In der darauffolgenden Woche durfte ich noch in der Elektronikabteilung arbeiten und dort die Steuerungen verdrahten für die Presse. Um das zu tun, musste ich den Schaltplan lesen und danach die Steuerung so verdrahten. So konnte ich das anwenden, was ich in der Berufsschule gelernt hatte. Am 18. Dezember gab es nochmals ein Weihnachtsessen von der Abteilung Montage. Wir gingen in ein Restaurant in Wuppertal. Das war toll, so konnte ich auch noch die anderen Mitarbeiter der Montage besser kennenlernen. Weihnachten habe ich dann zu Hause bei meiner Familie verbracht.

 

 

 

 

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